“Sommerabend über blühendem Land…“ sang Jürgen einst in seinem Song vom Bett im Kornfeld. Heute ist er der König von Mallorca und schläft wahrscheinlich schon lange nicht mehr im Freien, denn auf Mallorca wird Party gefeiert wie bei uns: heftig, fröhlich und ganz schön laut
Geldmittel waren bei uns immer schon knapp, insoweit haben wir eine Gemeinsamkeit mit Jenny, die nicht mal einen Penny hat. Wir haben deshalb diesen Song Jenny Jenny genannt, der einen Einblick in unsere wirtschaftliche Lage zulässt: Ohne Geld aber dafür ganz schön laut.
Wenn wir singen "Rote Lippen soll man küssen", dann singen wir das, weil wir meinen, dass sie zum Küssen da sind. Aber weil wir ja keine oberflächlichen Typen sind, die nur nach dem Aussehen gehn, möchten wir an dieser Stelle ergänzen, dass es sich auch um rot geschminkte Lippen handeln kann. Bei schlechtem Blutdruck, Unterkühlung oder Erkältung muss man halt nachhelfen, da haben wir vollstes Verständnis! Und so zeigt dieses Lied, wie wir wirklich sind: verständnisvoll, dauerspitz und geil laut.
Sorge Dich nicht, höre Tres Banditos! Das Unerforschliche lasst unerforscht! Lass Vergangenes ruhen! Blicke nach vorn und nicht immer zurück! Es bringt nichts, über verschüttete Milch zu weinen! Was einmal war, das ist nicht mehr! Und schliesslich: Liebeskummer lohnt sich nicht! Dieses Lied nämlich zeigt, wie wir wirklich sind: der Zukunft zugewandt, hoffnungslos optimistisch und positiv laut.
Während wir noch dabei waren, einen sozialkritischen Text über Konsumseniorinnen der Nachkriegszeit zu erdichten, fiel Jörg auf, dass der Song bereits fertig war - allerdings nicht unsere Version, sondern die von einem Udo Jürgens. Es wäre nicht nur Zeitverschwendung gewesen, unser Lied zu Ende zu schreiben, sondern der Song von Udo hat auch noch das Zeug zu einem Klassiker. Lediglich am Arrangement mussten einige grössere änderungen vorgenommen werden. Nun zeigt "Aber bitte mit Sahne" die Tres Banditos, wie sie wirklich sind: schonungslos ehrlich und auf augenzwinkernde Weise sehr laut.
Die Musik ist die stärkste Macht - ein Rhythmus kann uns verändern, eine Melodie uns einen neuen Blick für die Welt geben. Was zum Beispiel ein Bossa Nova mit uns anstellen kann, ist wie der Anfang einer grossen Liebe. Nach Genuss der Musik der Tres Banditos kann man zu Recht sagen: "Schuld war nur der Punka Rocka." Denn dieses Lied zeigt uns, wie wir wirklich sind: feurig-leidenschaftlich, jederzeit bereit, die Schuld auf völlig unbeteiligte zu schieben und unglaublich laut.
Heiratsantrag á la Tres Banditos: Man nehme: eine Handvoll Mut, - zwei gute Zitate: "Nimm den goldenen Ring von mir" und "Dam-dam, dam-dam" und - einen Partner Deiner Wahl. Das ganze zu einem günstigen Zeitpunkt zusammenbringen (nicht erst Ende Dezember, wegen der Steuervergünstigungen!), eine romantische Stimmung schaffen (idealerweise mit einer Tres Banditos CD), nicht zu lange zögern und - fertig! Das Lied "Marmor, Stein und Eisen bricht" zeigt die Tres Banditos, wie sie wirklich sind: lebenserfahren, hilfsbereit und angemessen laut.
Wir wünschen jedem von Euch, dass Ihr jemanden habt oder findet, der alles für Euch ist. Jemand, der Euer Sonnenschein ist, den Ihr nie mehr allein lassen wollt. Jemand, den Ihr liebt. So wie bei "Michaela" und uns. Sie zeigt uns, wie wir wirklich sind, nämlich laut.
Was MUSS man heutzutage nicht alles tun: Apfelbäume pflanzen, wählen gehen, den Löffel zum Mund führen und nicht umgekehrt, gerade sitzen, nicht stehlen oder ehebrechen oder ähnliches, anschnallen, Helm aufsetzen, nicht rauchen usw. usf. etc. pp. Und dann kommt auch noch so'n kleiner, geradezu winziger Rumäne daher und verlangt von uns über sieben Brücken zu gehen, gute sechs bis acht Jahre zu überstehen und dann auch noch mehr als ein halbes Dutzend Mal: Asche sein! Wo gibt's denn sowas?! Bei uns - denn dieses Lied zeigt uns, wir wirklich sind: ohne Rast, ohne Ruh und dann auch noch laut.
Sandokan kam aus Malaysia (was man aus dem Internet nicht alles lernen kann) Dschingis Khan war ein Khan der Mongolen und die Tes Banditos kommen aus Lüneburg. Wo ist da der Zusammenhang: Es gibt keinen. Dschingis Khan und wir haben jedenfalls vieles gemeinsam, wir sind unwiderstehlich, kraftvoll und ganz laut.
Als wir in Nord-Kalifornien auf Tour waren, standen eines Tages drei Mädchen am Strassenrand. Sie fragten uns, ob wir sie in die nächste Kleinstadt mitnehmen könnten - da sagten wir nicht nein. Obschon wir unterschiedlicher Auffassung über ihren Körperschmuck waren (jede hatte zwei goldene Spangen im Schamhaar), wollten wir sie am nächsten Tag wiedersehen. Nur so, aus Geilheit. Aber wir hatten ihre Namen vergessen und an welche Tür wir auch klopften, niemand schien diese drei liebreizenden Nymphen zu kennen. Das Lied zu diesem traurigen Erlebnis wurde nach dem Ort benannt, an dem wir die drei Mädels zuletzt gesehen hatten (Mendocino) und zeigt uns drei Banditen, wir wir wirklich sind: immer auf der Balz, vergesslich und dabei ziemlich laut.
Kleider machen Leute. Manchmal machen weniger Kleider mehr aus den Leuten. Da reicht es schon mal, einen Itsy-Bitsy-Teenie-Weenie-Honolulu-Strandbikini zu tragen und schon ist der Bär los. Sozusagen. Dieses Lied zeigt uns, wie wir wirklich sind: ausreichend bekleidet, gesellschaftskritisch und im übrigen viel zu laut.
Als wir in Griechenland auf Tour waren, hatten wir eines Abends eine Autopanne. Irgendwo zwischen Elafonisos und Igoumenitsa sassen wir fest und mussten uns zu Fuss aufmachen, um Hilfe zu suchen. Nach einiger Zeit stiessen wir auf ein Gasthaus und wurden umgehend Opfer der südländischen Gastfreundschaft - einer der Männer dort stand auf und lud uns zum Wein ein. Da wir auf der Fahrt bisher nur einen Sonnenblumenkern gegessen hatten (zu dritt!), tat der Wein seine Wirkung. Ob es später auch noch Ouzo gab, wissen wir nicht mehr genau. Unser Erbrochenes hatte am nächsten Morgen allerdings eine leicht lakritzige Note. Auf diese schonungslose Art zeigte uns Griechischer Wein, wie wirklich sind: Wir lassen uns gerne einladen und feiern auch gerne mal - im Zweifel lieber zu viel und natürlich zu laut.
Völlig berechtigt stellte Rudi (Gott hab' ihn selig) diese Frage schon vor dreiunddreissig Jahren: "Wann wird's endlich wieder richtig Sommer?" Bis heute scheint die Schuldfrage ungeklärt - das prangern wir an! Nicht mal richtig Winter wird's bei uns mehr ... Und deshalb singen wir dieses Lied mit Euch, weil es zeigt, wie wir wirklich sind: immer auf der Suche nach der Wahrheit und gutem Wetter und dabei schonungslos laut.
Das Leben ist voll von verpassten Chancen und verpatzten Gelegenheiten. Wir können übrigens nichts dafür, sondern stellen das nur fest. Besonders deprimierend ist realiter die nicht wahrgenommene Option der Kommunikation mit andersgeschlechtlichen Personen ungefähr gleichen Alters unter Berücksichtigung der reziproken Attraktivität und deren überproportionalem Anstieg in Relation zur Zeit, die das Objekt der Begierde exponiert ist. Oder anders ausgedrückt: Kaum haste die Traute, die geile Alte von nebenan anzugraben, zieht die auch schon weg, verdammte Kacke. Auf diese elaborierte Art zeigt "Alice" uns, wie wir wirklich sind: schüchtern, ordinär und laut.
Was braucht man zum Glücklichsein? Einen sauberen Gehweg, Sportvereinfotos an der Wand, ein Pils in der Hand, einen Raum, in dem jeder sein kann, wie er ist, ein Korn und ein Bier, einen Ort, wo das Leben noch lebenswert ist. Kurz gesagt: Ein wertkonservatives Habitat. Oder anders: "Die kleine Kneipe in unserer Strasse". Dieses Lied zeigt uns, wie wir wirklich sind: gesellig, nostalgisch und auch laut.
Manchmal wünscht man sich, wie jemand anders zu sein. Manchmal wünscht man sich, jemand anders würde sich wünschen, wie man selbst zu sein. Gerd zum Beispiel sollte sich wünschen, mehr zu sein wie die Tres Banditos, nämlich: stilsicher, souverän und sehr laut.
Einmal, im Ferienlager, waren wir total verliebt, aber - unvorstellbar eigentlich - sie machte Schluss! Und als wir von ihr weggingen und uns doch noch einmal umdrehten, sahen wir, dass sie weinte. Jörg sagte: "Tränen lügen nicht." Worauf Jörg erwiderte: "Was soll das denn bedeuten ?" Das Lied mit selbigem Titel ("Tränen lügen nicht", nicht "Was soll das denn bedeuten") zeigt uns, wie wir wirklich sind: auch bei totalem Misserfolg sind wir in der Lage, hanebüchenen Unsinn zu singen - und das nicht mal besonders leise.
Es war einmal ein Mädchen, mit der war's wie im Märchen: Für mich war sie "Die Eine" - auch wegen ihrer Beine - sie hat's wohl nicht geschnallt und trat mich mit Gewalt. So zeigt dies Lied geschwind wie wir wirklich sind: die Liebe macht und blind, Fraun machen uns lind und wir sind sehr laut.
Die Liebe ist die stärkste Macht - sie kann uns verändern, uns einen neuen Blick für die Welt geben. Was die Liebe mit uns anstellt kann sich anfühlen, als wenn wir ein neues Leben hätten, irgendwie. Nämlich, diese tiefgreifendste Erfahrung drücken wir mit dem Lied "Eine neue Liebe" aus, das uns zeigt, wie wir wirklich sind: voller Emotionen UND Gefühle und vor allem auch laut.
War da ein Traum, so alt wie die Welt? Hört ihm jemand zu, wenn er erzählt? Hörst Du sein Lied, als wenn ein Engel da so steht im Raum? Weiss irgendjemand, ob dies Wahrheit ist oder Traum? "Der Junge auf der munteren Monika" zeigt uns, wie wir wirklich sind: philosophisch, voller blöder Fragen und ordentlich laut.
... gleich geht's weiter sofern unser Server mit macht!?